Zu Gast in Niederösterreich

Nach wie vor im Trend liegt auch 2014 der Wellnessurlaub. Wer nicht ans Meer fahren oder in den Flieger steigen möchte, für den ist so ein Aufenthalt in einem Wellnesshotel sicherlich eine gute Alternative, um ein paar Tage durchschnaufen zu können und sich einfach mal von Kopf bis Fuß verwöhnen zu lassen.

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Vor allem viele Paare nutzen die Möglichkeit für ein Romantikwochenende, bei dem sie sich gleichzeitig gut vom Alltagsstress erholen können. Doch natürlich gilt es bei der Auswahl der Unterkunft so einiges zu beachten. Was möchte ich unternehmen? Auf was lege ich besonderen Wert? Welche Wellness-Anwendungen möchte ich mir gönnen? Und natürlich gibt es auch preislich vom Schnäppchen bis zum Luxusurlaub alle Kategorien.

Schöne Hotels für den gelungenen Wellnessurlaub gibt es quasi in ganz Österreich. Daher sollte man sich die Frage stellen, was man denn alles während des Aufenthaltes noch erleben möchte. Will man schöne Ausflüge machen, einkaufen gehen, das kulturelle Angebot in Form eines Musicals oder Theaters genießen? Dann ist man wahrscheinlich eher in Stadtnähe gut aufgehoben. Viele Hotels liegen unweit der Landeshauptstädte oder auch im Umland von Wien. Sie bieten oft auch Kombi-Pakete an, wo im Preis zum Beispiel auch schon der Besuch eines Theaterstücks inklusive Transfer zum Hotel enthalten ist. Auch Tickets für öffentliche Verkehrsmittel sind oft bei solchen Packages enthalten. So können die Gäste auf eigene Faust entscheiden, ob und wann sie die naheliegende Stadt erkunden möchten.

Innenansicht eines Zimmers mit Himmelbett

Viele Wellnessurlauber wollen aber ihr Romantikwochenende inmitten der schönen Natur verbringen. Und davon hat Österreich ja jede Menge zu bieten. Die Alpen dominieren viele Bundesländer und laden ein zum Wandern, Bergsteigen und zum Klettern. Dabei ist es relativ egal, ob man in Vorarlberg oder in der Steiermark Urlaub macht – schöne Gegenden gibt es überall. Wenn man an Berge und Gipfel denkt, fällt einem vielleicht Niederösterreich nicht gerade als allererstes Bundesland ein. Doch große Teile des Bundeslandes werden auch von der alpinen Landschaft geprägt. Diese Regionen haben auch eine große alpinistische Tradition. So war etwa einer der ganz großen Skipioniere in Niederösterreich tätig, nämlich Mathias Zdarsky. Er gilt als Begründer der alpinen Skilauftechnik und hat erste Skirennen in Lilienfeld und am Schneeberg organisiert. Auch wenn man das am Arlberg vielleicht nicht so gerne hört, in diesem Punkt war Niederösterreich den Westösterreich sogar ein Stückchen voraus.

Die schöne Landschaft von Niederösterreich lädt also ebenso zum Wandern und Bergsteigen ein wie die Bergwelt von Tirol, Kärnten oder Vorarlberg. So ist es kein Zufall, dass 2011 eine in Niederösterreich liegende Naturattraktion zum schönsten Wanderweg Österreichs gewählt worden ist. Es handelt sich hierbei um die berühmten Ötschergräben, die auch als Grand Canyon Österreichs bekannt sind. Die Ötschergräben liegen, wie der Name schon sagt, im Ötschergebiet, genauer gesagt am Eingang zum Naturpark Ötscher-Tormaeuer. Die Wanderung ist geprägt von kleinen Bächen, die sich seit Jahrhunderten durch die Kalkfelsen schneiden und so bizarre Felsformationen geschaffen haben. Die frischen Wildbäche verleihen der Gegend ein ganz besonderes, wildromantisches Flair. Ein Hightlight ist auch der romantische Wasserfall zum Stierwaschboden. Unterwegs ist man auf einem kleinen Steig, der stellenweise auch durch Tunnel führt. Auf der Wanderung kann man auch viele seltene Alpenblumen wie etwa den Enzian entdecken. Wer hungrig oder durstig ist, kann sich beim Ötscherhias, einem Wirtshaus, stärken. Nach der etwa drei Stunden dauernden Wanderung wird jeder wissen, warum die Ötschergräben 2011 zur schönsten Wanderroute Österreichs gewählt worden sind.

gedeckter Tisch mit Kerze

Doch nicht nur die Ötschergräben, sondern ganz Niederösterreich bietet wunderschöne Flecken für einen Wellnessurlaub oder ein Romantikwochenende. Die Gegend eignet sich natürlich auch ausgezeichnet für ausgedehnte Radtouren. Wer es gerne anspruchsvoll hat, kann sich Routen mit vielen Höhenmetern aussuchen und seine Kondition so richtig testen. Wer gerne gemütlicher unterwegs ist, ist auf den Radwegen entlang der Flüsse meistens sehr gut aufgehoben. Auch der wunderschöne Donauradweg durchquert Niederösterreich und wird jedes Jahr von tausenden Radfahrern für Touren genutzt. Kein Wunder, führt er doch durch so landschaftliche Highlights wie die Wachau. Auch kulinarisch hat Niederösterreich viel zu bieten. Im Mostviertel gibt es klarerweise köstlichen Most, die Gegend hat ja nicht umsonst diesen Namen erhalten. Hatte früher der Most einen eher schlechten Ruf, gibt es heutzutage schon viele veredelte Sorten, die locker auch mit erlesenen Weinen mithalten können. Doch auch Weinkenner finden sich in Niederösterreich bestimmt ihren guten Tropfen, egal ob in der Wachau oder klarerweise auch im Weinviertel.

sfischer, 10. November 2014

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