Wismar – Mittelalterlicher Stadtkern

Wismar ist eine kreisfreie Stadt in Mecklenburg-Vorpommern mit circa 45200 Einwohnern.

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Wismar liegt an der Südspitze der Wismarbucht und besitzt einen Überseehafen und den Alten Hafen für den Schiffsausflugsverkehr. Es gibt eine Fachhochschule sowie ein im Jahr 2003 erbautes Technologie- und Gewerbezentrum. Besuchenswert sind das stadtgeschichtliche Museum im „Schabbelhaus“ und das Technische Landesmuseum.

Wirtschaftlich bedeutend sind unter anderem die Meerestechnikwerft mit großer Schiffsbauhalle, Maschinen-, Anlagen- und Schiffsmotorenbau, Möbel- und Nahrungsmittelindustrie sowie Fischfang.

Die von Backsteinbauten geprägte Stadt besitzt trotz schwerer Kriegsschäden (1945) einen der größten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands mit Teilen der mittelalterlichen Stadtmauer; von den ehemals fünf Stadttoren ist das spätgotische Wassertor (um 1450) am Alten Hafen erhalten. Von der gotischen Marienkirche (13./14. Jh.) blieb nach Kriegszerstörung und Sprengung der Kirchenschiffsruine (1960) nur der Turm zurück.

Im Wiederaufbau befindet sich seit 1990 die 1945 stark beschädigte Georgenkirche (13. – 15. Jh.). Wichtige Bauwerke sind auch die Nikolaikirche (um 1380 – 1487) mit reicher barocker und mittelalterlicher Ausstattung, das Heilig-Geist-Spital (14. Jh.), der Fürstenhof im italienischen Renaissancestil (1552 – 54) und das ehemalige schwedische Zeughaus (1700) sowie am Markt das klassizistische Rathaus (1817 – 19), das spätgotische Backsteingebäude „Alter Schwede“ (um 1380) mit Schmuckgiebel, das Brunnenhaus „Wasserkunst“ (1580 – 1602) und zahlreiche historische Bürgerhäuser.

Die Altstadt wurde im Jahr 2002 im Übrigen zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Wismar, 1229 als Stadt mit lübischem Recht erwähnt, war 1257 – 1358 Residenz der Fürsten von Mecklenburg. In Anlehnung an Lübeck nahm die Stadt am Aufstieg der Hanse teil. Wollweberei und Brauerei waren neben dem Fernhandel Grundlagen für die wirtschaftliche Blüte im Mittelalter. Im Jahr 1648 wurde Wismar an Schweden abgetreten und zu einer starken Festung ausgebaut.

Das Spaß- und Erlebnisbad „Wonnemar“ ist bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt.

realloc, 7. Februar 2012

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