Washington – Das Capitol der neuen Welt

Washington ist heute weit mehr als eine bloße Beamtenhochburg und Verwaltungszentrale für die Vereinigten Staaten. Der Stadtteil Georgetown bietet den Touristen ein buntes Nachtleben und das Adams- Morgan-Viertel bedient mit seinen vielen Bars und Restaurants die einheimische Kundschaft.

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Das religiöse Amerika hat einen eindrucksvollen Kranz von Kirchen um die City geflochten, darunter die neu gotische Kathedrale und den riesigen katholischen Dom. Das kulturelle Amerika spiegelt sich in den vielen Museen auf der Mall, einer Promenade, die sich vom Capitol bis zum Potomacfluß erstreckt. Schließlich führt Washington eine traurige Statistik des Verbrechens und einen fröhlichen Rekord der Festivals an.

Aber schon der Blick beim Anflug auf die glänzende Stadt zeigt die kapitalen Züge ihrer Gründungsidee: das Rom der neuen Welt.

Die Vision der nationalen Metropole: George Washington und Architekt Pierre L`Enfant wollten eine imperiale Großstadt bauen. Die Großzügigkeit des Entwurfs hat sich bis heute als prägender Zug der Stadtarchitektur erhalten.

Das Washington von heute zeigt, wie großzügig und gleichzeitig wie vermessen dieser Anspruch damals war. Immer noch hat diese Stadt Platz für ein neues Monument oder einen Ministeriumbau und immer noch zeigt sie hässliche Lücken.

Jeden Wochentag formiert sich eine Menschenschlange zum Besuch „in the house of the president“. Außer für den ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten, George Washington, war für sämtliche seiner Nachfolger das Weiße Haus die offizielle Residenz. Oval Office – nach seiner Form benannt, lässt das Büro des derzeitigen Präsidenten Barack Obama die Machtfälle des Amtes sinnfällig werden.

Mit unverkennbaren Anklängen an die Antike setzten die Amerikaner Abraham Lincoln ein Ehrendenkmal, das eine weit überlebensgroße Figur des Präsidenten birgt. Innerhalb der Mall bilden Capitol, Washington Monument und Lincoln Memorial eine Achse, die vom Weißen Haus und bedeutenden Museen flankiert wird.

Unter einer schlichten Grabplatte wurde einer der beliebtesten US- Präsidenten, John F. Kennedy, auf dem Nationalfriedhof von Arlington bestattet. Neben Tausenden von Soldaten ruhen hier auch die Generäle, die Amerikas weltweite Schlachten gewannen. Jahr für Jahr pilgern Besucherströme zu den 1864 entstandenen „Arlington National Cemetery“.

Kaum ein anderes Bauwerk symbolisiert eindrucksvoller die militärische Großmacht USA als das Pentagon, das fünf eckige Gebäude, in dem die rund 30.000 Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums untergebracht sind. An die entscheidende Pazifik- Schlacht im Zweiten Weltkrieg erinnert das Iwo- Jima-Denkmal. Auf einem Berg über der gleichnamigen Insel Japans ließen amerikanische Soldaten das Stars-and-Stripes-Banner wehen.

Mit der Hand auf dem Herzen oder zum militärischen Gruß erhoben und umsäumt von Sternenbannern findet der Nationalstolz in den USA recht ungebrochenen Ausdruck. Die Justiz spielt in Amerika, vor allem durch die machtvolle Position des Supreme Court, des obersten Gerichtes, eine bedeutende Rolle. Der Supreme Court trifft Entscheidungen, denen teils verfassunggebender Rang zukommt.

Das „farbige Amerika“ wird sich seiner selbst bewusst. Die Hoffnungen und Träume liegen nun auf den Schultern des neuen US- Präsidenten Obama.

michidavinca, 5. September 2009

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