Wandern auf Sylt

Wenn es so etwas wie ein Pflichtprogramm für Sylt-Freunde gäbe: die Wanderung um die Sylter Südspitze gehörte dazu! Hier, im "sonnigen Süden" der Insel, spielen sich Vorgänge ab die in dieser Form wohl an keiner anderen Küste Europas beobachtet werden können.

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Seit gut mehr als zwei Jahrzehnten nämlich zerstört das Meer mit geradezu atemberaubender Geschwindigkeit die Westküste, ferner das Südende der Hörnum-Odde. Auf dieser Wanderung jedoch wird man nicht nur mit Zerstörung konfrontiert. An der Ostküste der Odde erlebt man die Kraft der Natur zur Regeneration: Hier wächst die Insel noch.

Ausgangspunkt des Weges ist der Hörnumer Hafen, den Sie problemlos mit jedem Verkehrsmittel erreichen können. Achten Sie bei Ihrer geplanten Wanderung auf die Gezeiten: Die Stunden um Niedrigwasser seien empfohlen, denn es lässt sich auf hartem Ebbestrand nicht nur besser laufen, sondern auch besser sammeln und entdecken.

Ab Windstärke vier bis fünf kann man die Odde zur Hochwasserzeit nicht mehr umrunden, denn die Wellen laufen an der Westküste an den Dünen empor. Weil am Dünenfuß gefährliche treibsandartige Flächen entstehen, sollte man bei höherer Flut auf gar keinen Fall dort entlanglaufen! Ab Windstärke sechs bis sieben wird darüber hinaus das Muscheltal von der Ostseite her überflutet, so dass eine Umwanderung der Odde nicht mehr möglich ist. Generell seien Gummistiefel empfohlen, in der wärmeren Jahreszeit kann man die Strecke barfuß zurücklegen.

Der Bau des Hafens Mitte der 30er Jahre fällt mit der Hauptwachstumsphase des Ortes zusammen: Vorher existierten, wie erwähnt, lediglich der Leuchtturm samt Wärterhaus, der Bahnhof sowie einige weitere mit dem Bau der Inselbahn verbundene Gebäude. Nun aber wurde Hörnum militärisch ausgebaut, und eine gewaltige Krananlage zum Heben großer Wasserflugzeuge sollte entstehen. Verrostete Stahlspundwände zwischen Dünen und Watt, etwa 300 m nördlich des Hafens, sind Zeuge der damaligen Vorhaben.

realloc, 26. Januar 2012

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