Universitätsstadt Bologna

Es wird behauptet, nicht einmal die Einwohner der Stadt selbst wüssten, wie schön Bologna wirklich wäre. Aber in Wahrheit wissen sie das natürlich sehr genau.

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Bologna, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Norditalien, ist das kulturelle Zentrum der historischen Region Emilia Romagna. Die renommierte Universitätsstadt liegt zwischen den Flüssen Reno und Savena und hat etwa 405.000 Einwohner. Die nähere Umgebung Bolognas wird vom Apennin-Gebirge geprägt und lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein.

Die zahlreichen Museen, Sammlungen und Galerien zeugen vom künstlerischem Reichtum der Stadt. Die traditionsreiche Universität Alma Mater zu Bologna wurde im Jahr 1088 gegründet und gilt als älteste Hochschule Europas. Zur Zeit sind mehr als 80.000 Studierende aus Europa und Übersee an den Universitäten von Bologna eingeschrieben. Das mittelalterlich-nostalgische Antlitz der Stadt bekommt vor allem durch  die Anwesendheit der zahlreichen Studenten eine frische und lebendige Ausstrahlung.

Bolognas sakrale und weltliche Bauwerke sind höchst interessant. Die historische Altstadt wird von kilometerlangen Arkaden, prächtigen Palazzi und schönen Piazzas mit opulenten Brunnen geprägt. Übrigens … wenn man die Länge aller Arkaden von Bologna zusammen addiert, kommt man auf die unglaubliche Länge von 47 km.

Im Zentrum Bolognas befindet sich die Piazza Maggiore, die von der gewaltigen Basilika San Petronio, der fünftgrößten gotischen Kirche weltweit, beherrscht wird. Bereits seit dem Jahr 1390 im Bau, konnte die Basilika bis heute nicht vollendet werden. Gleich neben der Piazza Maggiore befindet sich die Piazza Nettuno. Seinerzeit war der Brunnen Grund für einen Skandal wegen der zur Schau gestellten Nacktheit.

Von der Piazza Nettuno aus kann die Sala Brosa betreten werden, die nicht nur eine der größten Bibliotheken der Welt ist. Die Sala Borsa ist an jedem Tag der Woche  von 9-24 Uhr geöffnet. Durch den durchsichtigen Boden der Bibliothek kann man die Reste eines römischen Gerichts betrachten.

Weitere sehenswerte Bauwerke sind u.a. das Kloster San Stefano, die Wallfahrtskirche der Madonna di San Luca und die beiden Wahrzeichen der Stadt, die Türme Gariseida und Asinelli. Sie stammen aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Das „Ghetto Ebraico“ im 16. Jahrhundert für jüdische Bewohner erbaut, ist heute ein beliebter Treffpunkt mit sehr schönen Gassen, in denen sich viele schöne Geschäfte, Restaurants und gemütliche Cafés befinden.

Bologna bzw. die ganze Emiglia Romagna ist bekannt für gute Küche. Mindestens die Piadina Romagnola sollte man probiert haben. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, gibt es auch die Möglichkeit, außerhalb der Stadt zu rasten und die lokalen Köstlichkeiten zu probieren. Das Restaurant „Il Casale“ in der Nähe der Autobahn ist absolut zu empfehlen. Geben Sie einfach den Ort San Lazzaro di Savena und die Straße Via Caselle 86 in Ihr Navigationsgerät ein!

realloc, 14. November 2009

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