Caltagirone

Caltagirone (sizil. Caltagiruni oder Cattaggiruni) gehört zur Provinz Catania und ist ebenfalls eine der spätbarocken Städte des Val di Noto, die von der UNESCO zum Welterbe erklärt wurden.

Die Stadt liegt etwa 74 km westlich von Catania und hat fast 40.000 Einwohner. In unmittelbarer Nachbarschaft von Caltagirone befinden sich die Gemeinden Acate, Gela, Grammichele, Licodia Eubea, Mazzarino, Mazzarrone, Mineo, Mirabella Imbaccari, Niscemi, Piazza Armerina und San Michele di Ganzaria. Die Stadt wartet seit einiger Zeit darauf, Hauptstadt der Provinz Calatino zu werden, die sich aus 15 weiteren Gemeinden zusammensetzen würde.

Schon zur Vorzeit bewohnten Menschen die Gegend um Caltagirone. Nekropolen, die bis in das 2. Jahrtausend v. Chr. zurückgehen, belegen das. Auf dem Gebiet der Gemeinde sind auch Reste einer sikulischen Siedlung gefunden worden. Die heutige Stadt soll im 9. Jahrhundert von den Arabern gegründet worden sein, die hier eine Festung errichteten und diese Qalat-al-Ghiran (Burg über den Höhlen) nannten.

Ab dem 15. Jahrhundert entwickelte sich Caltagirone zur Stadt der Töpferkunst. Zu dieser Zeit wohnten hier etwa 20.000 Menschen und etwa 1000 übten den Beruf des Keramikers aus. Bis heute gilt Caltagirone als die „Keramikhauptstadt“ Siziliens. Das Erdbeben 1693 zerstörte die Stadt wie viele andere Orte im Val di Noto. Sie wurde an gleicher Stelle im Stil des sizilianischen Barocks wieder aufgebaut.

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