Gela

Gela liegt, etwa 84 km von der Provinzhauptstadt Caltanissetta entfernt, am Golfo di Gela, der sich von Licata bis zur Punta Braccetto erstreckt und wo sich die Urlaubsorte Manfria, Roccazzelle, Scoglitti, Macconi und Macchitella befinden, welche die Badeurlauber mit ihren flachen Sandstränden locken.

Gela war einst eine der bedeutendsten griechischen Siedlungen auf Sizilien. Heute ist ein Ort mit mehr als 77.000 Einwohnern, welcher sich zu einer wichtigen Hafenstadt und einem Zentrum der Erdölraffinerie entwickelt hat. 1956 wurden in der Umgebung von Gela Erdölquellen entdeckt, woraufhin sich das Stadtbild durch Raffinerien, Industrie und Neubausiedlungen massiv änderte. Fast zeitgleich machte sich Gela als Hochburg der Mafia einen Namen. Heute gehört Gela jedoch zu den Städten mit den schärfsten Anti-Mafia-Gesetzen.

Für den geschichtlich interessierten Sizilien-Urlauber gibt es einige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Im Stadtteil Molina a Vento stand eine griechische Akropolis. Hier wurden Siedlungsreste aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. und zwei der Athene geweihte dorische Tempel ausgegraben. In der Nähe befindet sich das Archäologische Museum mit einer umfangreichen Sammlung.

Im Stadtteil Capo Soprano befinden sich Reste der 12 Kilometer langen Stadtmauer, die Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. errichtet wurde. Die Mauerreste waren im Dünensand begraben und wurden erst durch Ausgrabungen wieder freigelegt. Von der Befestigungsanlage sind auch die Überreste dreier Wachtürme erhalten. Außerdem entdeckte man Reste einer Nekropole aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und ein hufeisenförmig angelegtes Thermalgebäude mit Sitzwannen im griechischen Stil.

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