Sevilla – eine Reise durch die spanische Geschichte

Einer Legende nach wurde die Hauptstadt der autonomen Region Andalusien und der Provinz Sevilla vom griechischen Helden Herakles gegründet indem er mit 6 Pfeilern eine Zone absteckte, in welcher Cäsar eine Stadt erbauen lies.

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Die Geschichte der Stadt reicht also sehr weit zurück und brachte enorm viele und imposante Bauwerke hervor. Sevilla ist auf beiden Seiten von dem Fluss Guadalquivir umgeben, der bis hierhin noch schiffbar ist und die Stadt zu einem Handels- und Industrieplatz macht. Ihr Urlaub in Sevilla wird sie sofort in den Bann der zauberhaften Stadt ziehen und nie wieder ganz loslassen.

Sevilla ist durch seine zahlreichen Türme von allen Seiten ein erstaunlicher Anblick. Die einstiege Stadtmauer, die leider nur noch teilweise erhalten ist, zählte ganze 66 Türme. Mieten Sie sich eine Ferienwohnung oder ein Hotel in Sevilla, am besten in dem malerischen Viertel Santa Cruz, und erleben Sie die lebhafte und freundliche Atmosphäre direkt im Herzen der Stadt.

Die kleinen verwinkelten Gassen, von Dattelpalmen und tropischen Blumen gerahmt, verwandeln die Altstadt in ein buntes Labyrinth, das einige atemberaubende Monumente und Bauten birgt, wie den Plaza de San Francisco, den Plaza del Duque, den Plaza de Encarnación, auf dem Vollstreckungen vollzogen wurden und die Calle de Sierpes, in der sich marmorgetäfelte Höfe verstecken. Es gibt zahlreiche Brunnen und Kirchen, denTorro del Oro, das Hospital de Sangre, ein riesiges Aquädukt und besonders sehenswert ist das Museo del Baile Flamenca, das weltweit einzige Flamencomuseum. Sevilla hat drei UNESCO Weltkulturerben aufzuweisen, die Kathedrale Maria de La Sede, der maurische Palast Alcázar und die einstige Börse Archivo General de Indias, in der seit 1784 alle Dokumente der spanischen Kolonien aufbewahrt werden.

Ein absolutes Muss für alle Kunstgeschichte- und Architekturbegeisterten ist die Kathedrale von Sevilla Santa María de La Seda, die von 1401 bis 1519 erbaut wurde. Mit 115 Metern Länge, 76 Meter Breite, 42 Meter Höhe, 32 Säulen und ihren 5 Schiffen gilt die Kathedrale als der größte gotische Sakralbau der Welt. Durch eines der zehn reich verzierten Portale betritt man das mächtige Gebäude in dem unzählige Grabplastiken aus dem Mittelalter und der Sarkophag Christop Kolumbus‘ gehütet werden, dessen Gebeine nach einigen Atlantiküberquerungen endlich in Sevilla begraben werden konnten. Absolut hörens- und sehenswert sind die beiden Monumentalorgeln, die spiegelbildlich mit Prospekten aus Holz pompös in Erscheinung treten.

Kathedrale Santa María de La Seda www.sevillaonline.es

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Da wo nun die Kathedrale steht, stand einst eine Moschee mit einem beeindruckenden Minarett. Nach der christlichen Rückeroberung wurde die Moschee abgerissen und durch die Kathedrale ersetzt, das Minarett, für uns als La Girlada bekannt, blieb aber stehen, da es zu schön und kostbar war um es nieder zu reißen. Der Turm ist komplett aus Backstein gebaut und mit weißem und schwarzen Marmor verziert. Er wurde zum Teil umgebaut, dient heutzutage als Glockenturm der Kathedrale und ist das wichtigste Wahrzeichen der Stadt. Die Giralde beherbergt 27 Glocken, wobei die größten und ältesten die Santa María La Mayor und die San Miguel aus den Jahren 1588 und 1792 sind.

Doch die Stadt hat nicht nur historisch einiges zu bieten, sonder ausgehend von der Weltausstellung im Jahre 1992 eine enorme Modernisierung durchschritten. Dies ist vorallem in den Brücken Alamillo und Barqueta ersichtlich.

Calatravas Alamillo Brücke http://www.spanien-newsletter.de

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Das interessanteste Fest der Stadt ist die Feria de Abril, ein Familienfest in Los Remedios, das mit Flamencokostümen und Tänzen tagelang ausgiebig gefeiert wird. Sevilla ist kulinarisch gesehen auch ganz vorne mit dabei, denn hier in den kleinen Gassen der Altstadt findet man die Wurzeln der Tapas.

Sevilla sollte jeder zumindest einmal in seinem Leben nicht nur gesehen sonder erlebt haben. Eine Reise durch die Geschichte Spaniens von den Römern bis in die Moderne wird sie einfach bezaubern.

amgritsch, 15. Oktober 2013

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