Reisen in die Schweiz

In der Schweiz ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. In den Berggebieten soll jede dritte Person von Einnahmen aus dem Tourismus leben.

Aktionen – wie das Gütesiegel „Familien willkommen“ für Familienorte vom Schweizer Tourismus-Verbandes – zeugen davon, welchen Stellenwert dem Tourismus in der Schweiz beigemessen wird. Die relativ hohe Dichte der Hotels in der Schweiz oder die Anzahl empfehlenswerter Hotels in Zürich, um ein Beispiel zu geben, ist also keineswegs verwunderlich. Die Schweizer selbst reisen auch gern. Das häufigste Reiseziel ist das Nachbarland Frankreich.

Die Schweiz ist eine der wirtschaftsstärksten Nationen der Welt. Die Städte Zürich und Genf sind unter den Top 3 der Rangliste der Städte mit der höchsten Lebensqualität zu finden. Die Schweiz grenzt im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und das Fürstentum Liechtenstein, im Süden an Italien und im Westen an Frankreich.

In der Schweiz gibt es insgesamt vier offizielle Landessprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Der Name Schweiz ist die übertragene Form des Kantonsnamens Schwyz, der auf die gesamte Eidgenossenschaft verallgemeinert wurde. Das Landeskennzeichen „CH“ steht für Confoederatio Helvetica, die lateinische Bezeichnung für Schweizerische Eidgenossenschaft.

Das Land ist in 26 Kantone aufgeteilt. Geografisch gliedert sich die Schweiz jedoch in fünf Gebiete (Jura, Mittelland, Voralpen, Alpen und Alpensüdseite), die klimatisch große Unterschiede aufweisen. Nördlich der Alpen herrscht gemäßigtes mitteleuropäisches Klima, südlich der Alpen ist es eher mediterran. Bedingt durch die geografische Lage oder auch durch die Höhenlage kann das Klima jedoch regional sehr unterschiedlich sein.

Die größte Stadt der Schweiz ist Zürich. Weitere Großstädte sind Genf, Basel, Lausanne, die Bundesstadt Bern und Winterthur. Die größten Städte mit weniger als 100.000 Einwohnern sind St. Gallen, Luzern, Lugano und Biel. Die Bevölkerungsdichte ist im flachen Mittelland sehr hoch, im Alpenland und im Jura naturgemäß dünn.

In der Schweiz gibt es insgesamt 74 Berge, die über 4000 m hoch sind. Die Dufourspitze im Monte-Rosa-Gebirgsmassiv ist mit 4634 m auch der höchste Punkt der Schweiz. Die im Ausland bekanntesten schweizer Berge sind wohl das Matterhorn (4478 m) südlich von Zermatt und der Eiger (3970 m) im Berner Oberland.

Die Schweiz zeichnet sich auch durch eine Vielzahl von Flüssen und Seen aus. Ein Großsteil der 1500 Seen sind kleinere Bergseen. Der größte See der Schweiz ist der Genfersee an der französischen Grenze, der sich zu knapp 60 % auf schweizer Boden befindet. Der an Deutschland und Österreich grenzende Bodensee und der Lago Maggiore an der italienischen Grenze sind hier ebenfalls hervorzuheben. Im Gotthardmassiv entspringen mit dem Rhein und der Rhone zwei der längsten Flüsse Europas.