Schottland – Natur und Gastfreundschaft

Geographisch gesehen sind Schottland und seine vor der Küste gelegenen Inseln - die Shetland-Inseln weit im Norden, die der nordöstlichen Spitze des Festlands vorgelagerten Orkney-Inseln sowie die Inneren und Äußeren Hebriden vor der Nordwestküste - die gebirgigsten Teile Großbritanniens.

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Das schottische Festland umfasst drei Hauptregionen: die Highlands im Norden, die Southern Uplands an der Grenze zu England und dazwischen die flacheren, wenn auch oft hügeligen Central Lowlands. Die am stärksten zerklüftete Region ist der Norden, in dem die Northwest Highlands und die Grampian Mountains beliebte Anziehungspunkte für Alpinisten darstellen.

Eilean Donan Castle

Im Nordwesten werden die Berge von tief eingeschnittenen Tälern durchzogen; die Küstenlinie ist felsig und zerklüftet. Südlich und östlich der Grabensenke Great Glen, in der der berühmte See Loch Ness liegt, erstrecken sich die Grampian Mountains mit den höchsten Gipfeln der gesamten Insel.

Dort ist das Land im Allgemeinen weniger karg, es gibt Weideflächen für Schafe und bewaldete Berghänge sowie Lebensraum für Rotwild. Im Osten der Grampian Mountains schließt eine stark landwirtschaftlich genutzte Ebene an, die sich von Inverness bis Aberdeen erstreckt.

Golfen auf Skye

Sowohl die Hauptstadt Schottlands Edinburgh als auch Glasgow, mit rund 580.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes, liegen in den Central Lowlands, dem industriellen Herzen und Ballungsraum der Region. Die Central Lowlands werden von sanftwelligen Hügelketten durchzogen und von den Flüssen Forth, Tay und Clyde entwässert.

Östlich von Edinburgh erstreckt sich fruchtbares Agrarland für Viehzucht und Ackerbau. Die Southern Uplands, milder und nicht so hoch als das Bergland im Norden, sind geprägt von Hügeln, malerischen Tälern und den typischen mit Moorheide bewachsenen Hochflächen. Die Cheviot Hills im Süden bilden eine natürliche Grenze zum benachbarten England.

Wer zum ersten Mal hierher reist, sollte am besten alles vergessen, was man sich so im Allgemeinen über die Bewohner Schottlands erzählt. Die Schotten sind keineswegs geizig und schrullig, sondern sehr kontaktfreudig und äußerst gastfreundlich. Vor allem die natürliche Warmherzigkeit und der erfrischende Humor der Schotten ist ein lieb gewonnener Teil unserer Reiseerinnerungen.

Neben der Unterkunft im Hotel sollte deshalb auch die Übernachtung in einem Bed & Breakfast in Erwägung gezogen werden. Schottland gehört nicht gerade zu den preiswertesten Reisezielen und eine Unterkunft mit Frühstück bietet oft mehr als ausreichenden Service und schont die Reisekasse enorm. Zudem lernt man Land und Leute noch besser kennen und man erhält oft den einen oder anderen „Geheimtipp“.

realloc, 6. Dezember 2009

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5 Kommentare zu “Schottland – Natur und Gastfreundschaft”

  1. Matthias

    Hallo,

    ein schöner Beitrag, der mich an meinen Schottlandurlaub im Jahr 2001 erinnert hat.

    Ich finde aber das Camping ruhig noch hätte erwähnt werden sollen, denn es gibt eine Menge Campingplätze in Schottland und es ist wohl eine der günstigsten Möglichkeiten dort zu nächtigen (und sehr naturverbunden dazu 😉 ).

    Sollte mal kein Campingplatz in der Nähe sein, kann man auch versuchen einen Grundbesitzer aufzutreiben und freundlich zu fragen ob man auf seinem Grund und Boden nächtigen darf.

    Unter der Auflage keinen Müll zurückzulassen (was ja irgendwie selbstverständlich ist) wurde uns damals ein Schlafplatz gewährt. Ich fand es einfach toll am Morgen aus dem Zelt zu kommen und die Berge runderherum mit den Köpfen in den Wolken zu sehen. Einzig die Gesellschaft von Ziegen bei der Verrichtung bestimmter Bedürfnisse war gewöhnungsbedürftig.

    Also: Camping in Schottland ist auch schön 🙂 Die Gastfreundlichkeit der Schotten kann ich nur unterstreichen. Allerdings ist es manchmal etwas schwer sie zu verstehen, auch wenn man gut Englisch spricht. Vielleicht denken die Leute, weil sie sie nicht richtig verstehen, dass viele Schotten unfreundlich und verschlossen sind?! Für die, die ich bisher getroffen habe, trifft das auf jeden Fall nicht zu.

    Viele Grüße
    Matthias

  2. realloc

    @Matthias Danke für diese Anmerkung. Ich habe bei meiner letzten Reise tatsächlich sehr viele Trecker gesehen, die nur mit einem Zelt beladen durch die wunderschöne Natur gewandert sind.

    Ich selbst kann das nur schwer beurteilen, weil ich schon seit meiner Kindheit nicht mehr in einem Zelt übernachtet habe. Aber ich stelle mir das in Schottland sehr abenteuerlich vor. Es regnet dort ja doch etwas häufiger, sodass man bei einem solchen Vorhaben wohl recht gut vorbereitet sein muss, oder?

  3. Matthias

    Hallo,

    ja, Vorbereitung ist beim Campen immer wichtig. Das Wetter kann sehr wechselhaft sein, man kennt die Gegend nicht und überhaupt fahren die auch noch auf der falschen Seite! 😉

    Regensachen sind in jedem Fall angesagt. Wir haben während unseres Urlaubs auch das eine oder andere Mal die Zelte im Regen aufstellen müssen. Gott sei Dank hat es nie richtig geschüttet während wir beim Aufbauen waren!

    Sehr praktisch fand ich GoreTex Regenschutz zum Überziehen (wie es ihn auch bei der Bundeswehr gibt). Der ist nicht dick, hält aber zuverlässig trocken. Das Zelt sollte vor der Reise imprägniert werden und entsprechendes Schuhwerk ist natürlich auch wichtig, wenn man sich etwas abseits der ausgtretenen Pfade bewegt 🙂

    Beim Auto musste/sollte man einen Teil der rechten Vorderlichter abkleben, da diese auf der rechten Seite einen größeren Lichtkegel werfen und man beim Linksverkehr damit ggf. blendet.

    Außerdem wichtig: Gute Karten des Gebiets. Heute würde man wahrscheinlich einfach sein Navi mit den Karten füttern 🙂 Papierkarten sind trotzdem nie verkehrt (Navis können ja auch mal kaputtgehen).

    Noch ein Wort zum Essen: Campingkocher und Dosenfutter von Tesco haben sehr gut funktioniert 🙂

    Hach .. so beim darüber Schreiben hätte ich glatt Lust nochmal hinzufahren 🙂

    Viele Grüße
    Matthias

  4. realloc

    Das hört sich für mich nach einer richtig guten Vorbereitung an. Wirklich sehr interessant! Die Erfahrung sollte ich wohl auch einmal versuchen.

    Ich stelle mir das nicht so einfach vor, wenn man mit dem Camper in Schottland unterwegs ist. Man sitzt auf der „falschen“ Seite und teilweise sind die Straßen doch recht eng, wenn man in entlegenere Teile fährt. Da fällt mir spontan Skye zu ein.

    Ich hab mir bisher immer ein Auto angemietet. In Schottland war ich zudem sehr froh über die Automatic-Schaltung. Und das Navi mit Europa-Karte hatte mich zum Glück auch dort nicht im Stich gelassen.

  5. Thomas

    Schottland habe ich bisher noch nicht als Urlaubsziel in Betracht gezogen. Wenn ich den Artikel lese, frage ich mich allesdings warum. Schottland scheint einen Besuch wert zu sein. Bei meiner nächsten Urlaubsplanung werde ich Schottland als Alternative in Betracht ziehen. Danke für den Artikel.

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