Salvador da Bahia

Salvador da Bahia, an der Ostküste Brasiliens gelegen, ist nicht die Hauptstadt des Landes, aber sie ist das Zentrum afrobrasilianischer Lebensart, und sie ist die Hauptstadt des Straßenkarnevals.

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Dieser ist der größte der Welt, vor Rio! Ein Grund diese Stadt einmal zu besuchen, zumal es seit einiger Zeit Non-Stop-Flüge von Deutschland aus nach Salvador gibt.

Die Stadt liegt ganz im Süden einer Halbinsel, die einerseits vom Atlantik und andererseits von der Allerheiligenbucht umgeben ist. In dieser Bucht befinden sich nicht nur der Hafen der Stadt, sondern auch Dutzende tropische Inseln und Inselchen.

Der Karneval gilt im Allgemeinen als heidnisches Fest, aber Salvador da Bahia straft diesem Argument Lügen. In der Stadt finden jährlich zahllose tiefreligiöse Feste statt, und es gibt über 76 Kirchen in Salvador, die höchste Anzahl in einer brasilianischen Stadt. Kein andere brasilianische Stadt fühlt sich dem afrikanischen Kontinent so verbunden wie Salvador, und in keiner anderen brasilianischen Stadt leben so viele Nachfahren afrikanischer Sklaven.

Hören kann man das am Yoruba, einer afrikanischen Sprache, von der die Salvadoraner viele Wörter übernommen haben. Das zeigt sich ebenso in der Candomblé Religion, einer Mischung aus Katholizismus und der Religion der Yoruba. Auch der Capoeira, jener skurriler Kampftanzsport, ist ein Erbe der Sklavenzeit.

Pittoresk wirkt das Stadtbild Salvadors. Die Häuser sind auf verschiedenen Ebenen verteilt in eine Bergkette gebaut. Das teilt die Stadt in eine Unter- und in einer Oberstadt. Die einzelnen Ebenen können mit einer Seilbahn oder mit dem Aufzug Lacerda überwunden werden.

Touristischer und kultureller Mittelpunkt der Stadt ist der Stadtteil Pelourinho in der Oberstadt, ein berühmtes Musiker- und Künstlerviertel mit bunten pastellfarbenen Häusern, Restaurants, Bars, Kirchen und Klöstern sowie Kleinkunstmärkten. In der Altstadt Salvadors ist die koloniale Geschichte noch lebendig, sie kann leicht zu Fuß erkundet werden.

Weiterer Anziehungspunkt ist der Mercado modelo, früher mal ein Umschlagplatz für Vieh, Lebens- und Genussmittel gewesen, ist er heute eine bunte Ansammlung von über 60 Läden, in denen man schöne Mitbringsel erwerben kann.

realloc, 14. Februar 2012

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