Regenbogennation Südafrika

Vom 11. Juni bis zum 11. Juli 2010 wird die Endrunde der 19. Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika ausgetragen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, sich einmal näher mit diesem Land zu beschäftigen. Trotzdem noch einige Probleme bestehen, welche vor allem das Erbe der Apartheid darstellen, ist Südafrika ein sehr wohlhabendes Industrieland und vor allem ein sehr interessantes Reiseziel.

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Die Republik Südafrika mit ihrer Hauptstadt Pretoria liegt an der Südspitze Afrikas. Westlich grenzt das Land an den Atlantischen und süd- bzw. südöstlich an den Indischen Ozean. Namibia, Botsuana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland sind die Nachbarstaaten des Landes. Das Königreich Lesotho befindet sich als Enklave mitten in Südafrika. Die Küstenlinie erstreckt sich über mehr als 2.500 km. Südafrikas Fläche ist mehr als drei mal so groß wie die Fläche Deutschlands.

Südafrikas wird auch häufig als „Regenbogennation“ bezeichnet, weil das Land ethnisch sehr gemischt ist. Das Zusammenleben der der verschiedenen Volksgruppen wurde in der Vergangenheit jedoch immer durch Konflikte gekennzeichnet, welche dann im Jahre 1948 in der Apartheid gipfelten. Erst 1990 setzte die Wende in der Politik Südafrikas ein. Bei den ersten freien und gleichen Wahlen im Jahre 1994 wurde Nelson Mandela zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes gewählt.

In Südafrika gibt es insgesamt elf amtliche Landessprachen. Außerdem existieren zahlreiche weitere nichtamtliche Sprachen, die aber nur in bestimmten Gebieten Südafrikas gesprochen werden. Obwohl alle amtlichen Sprachen durch das Gesetz gleichgestellt sind, setzte sich vor allem das Englische in den letzten Jahren mehr und mehr durch. Diese Entwicklung ist vor allem dadurch zu erklären, dass das ursprünglich vorherrschende Afrikaans, von den schwarze Südafrikanern mit dem Apartheid-Regime verbunden wird. Ein Makel, dass der englischen Sprache nicht anhaftet.

Der Tourismus in Südafrika hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Leitlinien des Umwelt- und Tourismusministeriums sollen eine verantwortungsvolle Entwicklung des Sektors fördern, die Bevölkerung in die Planung und die den Werdegang einbeziehen und auch die ärmeren Schichten des Landes direkter vom Tourismus profitieren lassen. Der Anteil des Tourismus am Bruttosozialprodukt Südafrikas beträgt inzwischen immerhin7%. Zudem arbeiten etwa 3% der Bevölkerung in diesem Sektor.

Die beiden größten und wichtigsten Flughäfen des Landes liegen in Johannesburg und Kapstadt. Die staatliche South African Airways und viele weitere internationale Fluggesellschaften steuern täglich beide Flughäfen an. Falls Sie Südafrika mit dem Auto bereisen wollen, sollten Sie daran denken, dass dort Linksverkehr herrscht. Südafrika verfügt zwar über ein gut ausgebautes Straßennetz, allerdings sind große Teilabschnitte der Autobahnen des Landes gebührenpflichtig.  Zudem kann es, weil das öffentliche Transportsystem schlecht ausgebaut ist, während der Hauptverkehrszeiten zu überfüllten Autobahnen und Staus in den Großstädten kommen.

Was erwartet den Südafrika-Besucher? Zu den bedeutendsten touristischen Zielen des Landes zählen unter anderen:

Die Einreise nach Südafrika ist für Europäer übrigens recht unkompliziert. Bei der Ankunft in Südafrika erhalten Bürger aus den meisten EU-Ländern einen Entry Permit Sticker. Diese automatische Einreiseerlaubnis ist üblicherweise bis zu 90 Tage gültig. Wenn Sie einen längeren Aufenthalt in Südafrika planen, sollten sie allerdings vorher ein Visum beantragen.

realloc, 31. Dezember 2009

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