Palermos Schmuckstücke

Es ist nicht leicht Palermo in wenigen Worten zu beschreiben. Das liegt vor allem daran, dass die sizilianische Hauptstadt schon im 8. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde und somit auf eine lange Geschichte zurückblicken kann.

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Keine andere Stadt in Europa hat so viele Eroberungswellen erlebt und bezeugt dies mit ihrer kulturellen Vielfalt. Heute ist Palermo die fünftgrößte Stadt von Italien und nicht nur das politische, sondern auch das kulturelle Zentrum Siziliens.

Palermitaner sind gastfreundlich und herzlich. Das verstecken sie anfangs gern hinter ihrer rauen Schale. Auch mit guten Kenntnissen der italienischen Sprache ist es anfangs nicht leicht, sich mit den Einheimischen zu unterhalten. Der Akzent Palermos wirkt in den ersten Tagen fast unverständlich. Palermitaner sind übrigens sehr stolz auf ihre Herkunft. Falls sie aus irgendwelchen Gründen ihre Heimatstadt verlassen und sich anderswo auf der Welt niederlassen, gründen sie kurzerhand ein neues Palermo. Mittlerer weile gibt es 28 Palermos weltweit.

Das bedeutendste Kirchengebäude von Palermo ist die Kathedrale, die 1185 errichtet und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut wurde. In Palermo gibt es außerdem mehrere ungewöhnliche Kirchen im arabisch-normannischen Stil, deren Kuppeln eher an Islamische Bauwerke erinnern.

Der zentrale Platz der Altstadt heißt Quattro Canti. Die Barockpaläste an den vier Ecken sind mit Brunnen und Statuen geschmückt, die die vier Jahreszeiten, die spanischen Könige von Palermo und die Schutzheiligen der alten Stadtviertel darstellen. Die Piazza Pretoria wurde im 16. Jahrhundert in der Nähe der Quattro Canti angelegt, um Platz für einen repräsentativen Brunnen – die Fontana Pretoria – zu schaffen.

Ein weiteres sehenswertes Gebäude ist der Palazzo Pretorio (auch Palazzo Senatorio) an der Piazza Pretoria, der als Rathaus von Palermo genutzt wird. Der Palazzo Reale (auch Palazzo dei Normanni) war früher Sitz der Könige und Vizekönige Siziliens und ist heute Sitz des Sizilianischen Parlaments. Ebenfalls in der Innenstadt befinden sich das Teatro Massimo, das Italiens größtes und Europas drittgrößtes Opernhaus ist, und das Teatro Politeama.

Falls Sie eine wirklich ungewöhnliche Sehenswürdigkeit  von Palermo besuchen wollen, sollten Sie die Kapuzinergruft aufsuchen, in der 8000 Mumien entsprechend ihrem Stand gekleidet aufbewahrt werden. Falls Sie mit Kindern unterwegs sind, sollten Sie aber  eher auf den Besuch der Gruft verzichten und Ihren Lieben die schlechten Träume ersparen.

Etwa 8 km entfernt vom Stadtzentrum befindet sich der Dom von Monreale. Auf den Wänden des Doms werden mit Gold-Mosaiken die Geschichten des Alten und Neuen Testaments dargestellt. Nördlich der Stadt finden Sie den Monte Pellegrino mit dem Heiligtum der heiligen Rosalia und steinzeitlichen Felsenzeichnungen. Die heilige Rosalia ist die Schutzpatronin der Stadt und deshalb ist das Heiligtum für die Einwohner Palermos sehr wichtig.

Für einen Urlaub in Palermo sind die ehemaligen Fischerorte Mondello und Sferracavallo sehr interessant. Die beiden Ortsteile von Palermo haben sich ganz verschieden entwickelt. Mondello mauserte sich Anfang des 20. Jahrhunderts zum Badeort reicher Palermitaner und ist wird nun von vielen Touristen frequentiert, die einen Badeurlaub am Sandstrand bevorzugen. Sferracavallo hingegen hat sich etwas von seiner Ursprünglichkeit bewahrt und ist wegen seiner hervorragenden Fischrestaurants ein gern besuchtes Ziel.

realloc, 25. März 2014

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