Naxos – Vielfalt in der Landschaft

Naxos, die größte Insel der griechischen Kykladen, liegt im Ägäischen Meer und ist ein lohnenswertes Reiseziel. Besonderen Reiz übt durch ihre Vielfalt die Landschaft aus.

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Im Osten fällt die Küsten steil zum Meer ab, in der Mitte durchtrennt von Norden nach Süden ein bis zu 1000 Meter hohes Gebirge die Insel und im Westen breitet sich das Flachland aus. Der zentrale Ort, auf den griechischen Inseln Chora genannt, heißt ebenfalls Naxos.

Funde beweisen, dass bereits im 3. Jahrtausend v. Chr., zur Zeit der Kykladenkultur, erste Siedlungen auf Naxos bestanden. Eine Blütezeit erlebte die Insel im 1. Jahrtausend v. Chr. Auf Sizilien gründeten Vertreter des Inselstaates 735 v. Chr. eine eigene griechische Kolonie. In den folgenden Jahrzehnten geriet Naxos im Konflikt der Athener mit den Spartanern zusehends zwischen die Fronten. Der endgültige Niedergang kam 490 v. Chr. mit der Eroberung der Insel durch die Perser.

Danach stand Naxos für mehrere Jahrhunderte unter Fremdherrschaft, zunächst erneut durch Athen, dann Phillip II. von Makedonien, seinen Sohn Alexander den Großen, die Diadochen und schließlich die Römer. Im Mittelalter eroberte der Venezianer Marco Sanudo 1207 die Insel und machte sie zum Sitz seines Herzogtums, das die übrigen Inseln der Kykladen mit einschloss.

In dieser Zeit wurde Naxos zum Sitz eines römisch-katholischen Bischofs, weshalb noch heute Teile der Bevölkerung der katholischen Kirche anhängen. 1537 geriet die Insel unter osmanische Herrschaft und wurde erst 1829 nach dem Griechischen Freiheitskampf Teil des neu gegründeten selbständigen Griechenlands.

Noch heute können zahlreiche Stätten besichtigt werden, die die wechselhafte Geschichte der Insel dokumentieren. Die Reste der einstigen venzianischen Festung thronen über dem Hauptort der Insel. In der der Bürgerstadt darunter ist die mittelalterliche Struktur mit ihren engen Gassen teilweise erhalten geblieben. Mittelalterliche Wohntürme sind auf der ganzen Insel verstreut. Antike Zeugnisse sind das Tempeltor von Naxos und drei unvollendete männliche Statuen, sogenannte Kouroi.

realloc, 10. April 2011

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