Mailand – Das Zentrum von Italien

Mit Mailand verbindet man sofort einige Dinge: Mode, Medien, Design und Wirtschaft. Im Stadtgebiet und dem Einzugsgebiet, was den Einwohnern der Stadt als "Hinterland" bekannt ist, sollen etwa 7,5 Mio. Menschen leben.

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Die Mailander behaupten gern, dass sie das Geld verdienen, das in Rom so großzügig ausgegeben wird. Aber neben der ganzen Geschäftigkeit und den Vorbereitungen für die Expo 2015 konnte Mailand auch  schon immer einige touristische Höhepunkte bieten.

Das Klima in Mailand ist subkontinental. Im Sommer ist es warm, im Winter kalt und nebelreich. Im August wird es oft unangenehm heiss. Da sich die Stadt in der Poebene befindet, gibt es fast nie Wind, der dann etwas Kühle bringen könnte. Regen fällt zwar zu allen Jahreszeiten, aber vor allem im Frühjahr und im Herbst ist die Wahrscheinlichkeit für einige Regentage bzw. -wochen viel höher. Das sollte man bedenken, um mögliche Enttäuschungen zu vermeiden.

Westlich des Stadtgebietes befindet sich der Fluss Olona und östlich der Lambro. Auffällig sind die vielen Kanäle in Mailand, die eine Verbindung mit den Seen in Oberitalien und den Flüssen in der Lombardei herstellen. Einst waren sie von großer Bedeutung für die Mailänder Wirtschaft. Die so genannten Navigli wurden unter Mitwirkung von Leonardo da Vinci entworfen, der einen nicht unerheblichen Teil seines Lebens in Mailand verbrachte.

Bei einem Besuch Mailands stellt die Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten sozusagen das absolute Minimum dar. Glücklicherweise liegen diese sehr zentral und nah beieinander. Sie können mit der Metropolitana – der Mailänder U-Bahn – Linie 3 bis Duomo fahren. Wenn Sie aus der Station herauskommen, stehen Sie direkt vor dem Mailänder Dom. Gleich daneben befindet sich die Galleria Vittorio Emanuele II – eine prunkvolle Einkaufspassage aus dem 19. Jahrhundert.

Die Galleria verbindet die Piazza del Duomo mit der Piazza della Scala, wo sich das weltberühmte Opernhaus – die Mailaender Scala – befindet. Nicht weit von hier ist die Pinacoteca di Brera, wo man Gemälde von Tintoretto, Caravaggio und Hayez besichtigen kann. Wenn Sie danach zum Domplatz zurückkehren (und noch genug Lust zum Laufen haben), sehen Sie in einiger Entfernung das im Jahr 1300 gegründete CastelloSforzesco. Ein Besuch des Schlosses und des angrenzenden Parks ist absolut empfehlenswert.

Ebenfalls nicht so weit vom Domplatz entfernt, befindet sich ein Museum direkt neben der Kirche Santa Maria delle Grazie. Hier kann man weltberühmte Fresko „Das Abendmahl“ bewundern, dass Leonardo da Vinci geschaffen hat. Allerdings sollten Sie auf einen Fußmarsch dorthin verzichten und lieber die Straßenbahnlinie 16 in Richtung San Siro nehmen. Auf „Gut Glück“ dorthin zu fahren, ist übrigens keine gute Idee. Man muss schon Monate vorher einen Termin vereinbaren.

Wenn Sie abends noch Ausgehen wollen, sollten Sie in die Gegend Navigli fahren. Dort gibt es entlang der Kanäle einige Bars und Restaurants, die bis spät in die Nacht geöffnet sind. Viele Mailänder haben übrigens die Angewohnheit, vor dem Essen zu Hause einen Aperitif zu sich zu nehmen. Deshalb gibt es in vielen Bars am frühen Abend die Möglichkeit, ein Getränk zu bestellen, das zwar etwas teurer ist, aber dafür schon den Preis für einen Imbiss am Buffet enthält.

realloc, 6. Oktober 2009

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