Magdeburg – Sachsen-Anhalts Hauptstadt

Magdeburg ist die Hauptstadt des Landes Sachsen-Anhalt. Die kreisfreie Stadt liegt 50 m über dem Meeresspiegel und hat 229 800 Einwohner.

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Magdeburg liegt beiderseits der Elbe am Ostrand der Magdeburger Börde. Es ist Sitz der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen sowie katholischer Bischofssitz. Auch das Oberverwaltungsgericht von Sachsen-Anhalt ist in der Stadt angesiedelt. Seit dem Jahr 1962 finden alle zwei Jahre die Magdeburger Telemann-Festtage statt.

Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden bedeutende historische Bauten wiederhergestellt, unter anderem der Magdeburger Dom. Vom Kloster „Unser Lieben Frauen“ (gegründet 1015-18) ist der Kreuzgang zum größten Teil erhalten (heute Kunstmuseum mit Skulpturen-Garten), die romanische Klosterkirche (Ende 11. Jh.; jetzt Konzerthalle), die 1129-60 und 1220-40 eingewölbt wurde, ist ebenso wiederaufgebaut wie die Stiftskirche Sankt Sebastian (12.-15. Jh.). Erhalten sind die klassizistische Nikolaikirche (1821-24) nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel und das barocke Rathaus (1691-98). Auf dem Alten Markt steht der Magdeburger Reiter. Der Mehrzweckbau „Grüne Zitadelle“ (2003-05) ist der letzte Entwurf Friedensreich Hundertwassers.

Neben der Universität „Otto von Guericke“ beherbergt Magdeburg unter anderem eine Fachhochschule, das Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme, das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung und das Europäische Umwelt-Centrum. Es gibt zahlreiche Museen, unter anderem das Kulturhistorische Museum und das Technikmuseum, mehrere Theater, den Kulturpark Rothehorn mit Stadthalle und einem zoologischen Garten.

Die Wirtschaft wird von mittelständischen Betrieben, besonders der Metallverarbeitung, chemischer, Lebensmittel- und Baustoffindustrie, sowie vom Handwerks-, Dienstleistungs- und Baubereich bestimmt. Der Schwermaschinenbau kam nach der Wiedervereinigung fast zum Erliegen. Magdeburg ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und ein wichtiger Hafen am Wasserstraßenkreuz von Elbe, Elbe-Havel- und Mittellandkanal.

Magdeburg wurde erstmals 805 als Handelsplatz genannt. Nach 937 stiftete Otto I., der Große, das Moritzkloster und errichtete 986 das Erzbistum Magdeburg. Die Verleihung des Marktrechts erfolgte 965.

realloc, 16. Februar 2012

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