Lucca – Mittelalter im Norden der Toskana

Das traditionsstolze Lucca, eine 85.000-Einwohner- Stadt von überschaubaren Dimensionen und mit mittelalterlichem Stadtbild, liegt im Norden der Toskana.

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Anders als viele andere Orte dieser wegen ihrer bezaubernden Landschaft und ihrer reichen Kulturgeschichte weltberühmten mittelitalienischen Region liegt Lucca nicht auf einem Hügel, sondern im Tal eines Flusses. Der Serchio durchfliesst die nahe gelegene, wildromantische Berglandschaft Garfagnana und erreicht in Lucca flaches Gebiet. Viele der Toskana-Besucher wissen insbesondere in heißen Jahreszeiten bei ihren Entdeckungstouren die unanstrengende Leichtläufigkeit Luccas zu schätzen.

Und zu entdecken gibt es viel in der vor über 2200 Jahren gegründeten traditionsreichen Provinzhauptstadt, die im Mittelalter nicht zuletzt wegen ihrer prosperierenden Textilindustrie zu den einflussreichsten und wirtschaftlich stärksten Stadtrepubliken in Italien zählte. 1800 verlor Lucca seine politische Unabhängigkeit und ist nach bonapartistischen, habsburger und piemontesischen Zwischenspielen seit 1861 Teil des italienischen Staates.

Der Reichtum Luccas fand seinen Niederschlag in zahlreichen prunkvollen Sakral- und Profangebäuden wie den zum Teil noch gut erhaltenen frühneuzeitlichen befestigten Stadtmauern mit ihren vier Toren. Heute sind die Vorflächen der alten Wallanlagen zu prächtigen Alleen und Promenaden umgebaut worden und erlauben einen überaus angenehmen Rundgang um die Stadt, die zu Unrecht immer ein wenig im Schatten anderer toskanischer Kulturstädte wie Florenz, Siena oder Pisa steht.

Die wichtigste Kirche in Lucca ist die im 12. Jahrhundert an der Piazza Duomo errichtete Kathedrale San Martino, die wegen der gewollten Unregelmäßigkeit ihrer Fassadensäulen Kirchenbaugeschichte geschrieben hat. Nicht weniger sehenswert ist die als ausgezeichnetes Beispiel für den vornehmen Architekturstil der alteingesessenen toskanischen Oberschicht geltende, Besuchern zugängliche Villa Oliva ( 14. Jahrhundert) im Ortsteil San Pancrazio.

Unbedingt sehenswert ist auch das sorgsam gepflegte Geburtshaus des Luccaer Komponisten Giacomo Puccini in der Via di Poggio sowie der im 15. Jahrhundert von der Patrizierfamilie Guinigi erbaute Prachtbau Casa Guinigi mit dem einzigartigen Eichenbaumbewuchs auf dem 45 Meter hohen Hauptturm. Die Toskana insgesamt bietet im Hinblick auf Landschaft und Kultur, eine Lebensqualität, die vor allem im Alter zu wünschen ist. Italien, gehört damit laut Immobilien News zu den interessanten Immobilienmärkten in Europa und ist in jedem Fall einen längeren Besuch wert.

realloc, 3. August 2011

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