London Calling

Ich finde es immer ganz spannend, wie man bei einem Gespräch mit Freunden - beispielsweise bei einem gemeinsamen Abendessen - ganz zwanglos von einem Thema zum nächsten schlendern und dabei Unmengen an Informationen und Wahrnehmungen austauschen kann, ohne dass es anstrengend wird.

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Dabei kommt naturgemäß recht häufig auch das Thema Reisen auf, wo dann Reiseziele empfohlen oder verworfen, Erfahrungen ausgetauscht und Traumziele an Ort und Stelle taggeträumt werden. Aber nur wenige Städte lassen soviel Spielraum und bieten soviel Stoff wie die britische Metropole London.

© Masson - Fotolia.com

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Das liegt meiner Meinung vor allem daran, dass es fast nie eine einheitliche Meinung zu auch nur einem der zahllosen Details gibt. Abgesehen von den unzähligen Klischees, die man – je nachdem wie London seinen Gast gerade empfangen will – bestätigt oder aber auch komplett ausgetrieben bekommt, hält die Stadt noch unzählige weitere Gesichter parat.

Beim Schreiben dieses Artikels habe ich fast das Gefühl Privates preiszugeben, wenn ich gestehe, dass der Punk Rock der 70er Jahre immer noch einen sehr starken Einfluss auf alles hat, was mich musikalisch irgendwie interessieren möchte und London nimmt bei diesem Thema – ganz klar – eine Schlüsselrolle ein.

Heute will ich mich also einmal auf diesen Aspekt dieser Stadt konzentrieren:

Kann man in London so etwas wie eine „Punk Rock Tour“ unternehmen?

Die Frage kann zu meinem Glück mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden. Ausgehend von einem Artikel von Emmy the Great, der mich bereits vor einigen Monaten dazu inspirierte, so eine Tour für meinen nächsten Aufenthalt in London mal anzugehen, lassen sich einige interessante Plätze und Veranstalter von thematischen Führungen ausmachen:

Der Rock and Roll London Walk steht ganz oben auf der Wunschliste für meinen nächsten Aufenthalt in London. Für £9 (Studenten + Rentner £7, Kinder + Jugendliche bis 15 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen frei) kann man an einer Führung teilnehmen, die innerhalb der versprochenen 2 Stunden unter anderem auch die Sex Pistols thematisiert. Eine Reservierung ist nicht notwendig, Interessenten finden sich einfach Freitag nachmittags um 2 Uhr am Exit 3 Tottenham Court Road Underground Station ein.

Hier wäre dann auch der richtige Zeitpunkt, dem Guide noch weitere Insiderinfos zu anderen Plätzen zu entlocken. Aus dem Post von Emmy the Great lassen sich aber noch mindestens 3 weitere Ziele extrahieren:

Da wäre zuerst einmal die Subway Gallery, ein Ort an dem der Künstler Robert Gordon McHarg III seinem viel zu früh verstorbenen Freund Joe Strummer, dem Mitbegründer, Sänger und Gitarristen der Punkband The Clash, Tribut zollt.

Dem Künstler und Manager Malcolm McLaren kann man im Highgate Cemetery seinen Respekt zollen. Der Beginn der Geschichte des Punk Rock wird allgemein immer auf den Moment im Jahre 1976 festgesetzt, als McLaren das Management der Sex Pistols übernimmt (oder aber auch kurze Zeit später, wenn die Ramones im Roundhouse in London auftreten, was auch eine passable Einleitung für eine ähnliche Tour durch New York wäre).

Und zu guter Letzt (und zudem ganz passend wegen der bald wieder stattfindenden Fashion Week in London):

Auch wenn Vivienne Westwood sich nicht so gern auf das „Queen of Punk“-Image festlegen lässt, so ist das Schaffen der Designerin doch fest mit der Geschichte des Punk Rock verwoben. In der King’s Road in Chelsea kann man den Ort aufsuchen, wo damals der legendäre Punk Shop „SEX“ von Westwood und McLaren gegründet wurde. Die heutigen Arbeiten von Vivienne Westwood sind aber in ihrem Shop in Mayfair, London ausgestellt.

Nun bin ich gespannt. Kennt ihr noch weitere Plätze, die in diesem Zusammenhang interessant sein können?

Ein kleine Anmerkung noch zum Abschluss: Mit dem Artikel nehme ich an einem Blogger Wettbewerb teil, den der Visit Britain Shop gerade veranstaltet. Ich hoffe, dass mein Artikel da aus den Texten – allein durch die vielleicht etwas ungewöhnliche Themenwahl – herausstechen kann und die Jury überzeugt. Drückt mir die Daumen!

realloc, 25. Februar 2013

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