Brunate

Brunate (lombard. Brünàa) ist eine Gemeinde in der Provinz Como. Nicht einmal 2.000 Einwohner leben hier auf einer Höhe von 715 m über dem Meeresspiegel. Urkundlich erwähnt wurde Brunate zum ersten Mal im Jahre 1240. Archäologische Funde belegen jedoch, dass das Gebiet bereits im 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung von den Kelten besiedelt war. 1340 wurde das Kloster Sant’Andrea in Brunate gegründet. Trotzdem blieb Brunate ein abgeschiedener Ort, weil der Zugang zum Dorf sehr schwer war. Erst anfangs des 19. Jahrhundert wurde ein Pfad für Maultiere von Como nach Brunate angelegt. Später wurden dann zwei Straßen gebaut, die Brunate mit Como und Tavernerio verbinden.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Brunate zu einem beliebten Ferienort für wohlhabende Mailänder, was die zahlreiche Jugendstilvillen belegen, die auch heute noch zu besichtigen sind. Im November 1894 wurde eine Bergbahn von Como nach Brunate eröffnet, welche auch heute noch betrieben wird. Brunate ist ein beliebtes touristisches Ziel geblieben. Wegen der fantastischen Panoramen wird Brunate auch Il Balcone sulle Alpi (Balkon der Alpen) genannt. An klaren Tagen hat man eine wunderbare Aussicht auf die Westalpen, den Apennin und die Poebene. Wer gerne wandert oder gerne mit dem Mountainbike unterwegs ist, hat vielleicht schon von Brunate gehört. Die Strada Regia nach Bellagio und die Dorsale del Triangolo Lariano sind Wanderwege, von denen oft begeistert berichtet wird.

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