Klima und Sehenswürdigkeiten

In Sardinien herrscht mediterranes Klima. Im Frühling und Herbst ist es angenehm warm, die Sommer sind heiß und im Winter sind die Temperaturen durchaus mild. Zudem leidet die Insel im Sommer unter Wasserarmut und im Winter entwickelt sich der immer präsente Wind  oft zu einem Sturm. Sardinien gilt als Naturreservat, in dem Tausende seltener Tiere und Pflanzen unter Schutz gestellt sind. Wunderschöne Strände säumen die Küste der Insel. Zahlreiche historische Ziele und geografische Sehenswürdigkeiten erwarten den Besucher. Es ist kein Zufall, dass der Schwerpunkt der sardischen Wirtschaft vor allem im Tourismus liegt.

Von den unzähligen historischen Zielen sind einige besonders hervorzuheben. Alghero beispielsweise bietet eine wunderschöne Altstadt. 10 km nördlich von Alghero befindet sich die Nekropolen von Anghelu Ruju, welche eine der größten und wichtigsten Grabstätten aus der Jungsteinzeit des Mittelmeerraums sind. Die Sinis-Halbinsel, in der Provinz Oristano, ist eine uralte Kulturlandschaft mit zahlreichen Relikten aus der Vorzeit. Hier kann man San Giovanni di Sinis, eine der ältesten Kirchen Italiens, besuchen. Ganz in der Nähe befinden sich  die Ruinen der punischen Stadt Tharros und das antike Brunnenheiligtum Ipogeo di San Salvatore, welches unter einer Wallfahrtskirche liegt.

Der Nuraghe Losa befindet sich in der Nähe der Gemeinde Abbasanta und ist eines der wichtigsten Monumente aus der Nuraghenkultur, deren Entwicklung auf Sardinien etwa 1800 Jahre vor unser Zeitrechnung begann. Weitere wichtige Monumente aus dieser Zeitperiode sind Santa CristinaSu NuraxiSu Romanzesu und Su Tempiesu. Nach einer Schätzung gibt es circa 6.500 Bauwerke der Nuraghen, deren Verwendungszweck als Burgen, Grabstätten oder als Kultstätten gedeutet wird. Die Zahl dieser Bauwerke ist im Westen und im Zentrum Sardiniens weitaus höher.

Auf Sardinien gibt es inzwischen mehr als 30 geschützte Naturgebiete, die zu einem großen Teil mit der Hilfe des WWF und der Legambiente entstanden sind. Neben den Regionalparks und Meeresschutzgebieten gibt es 4 Nationalparks von besonderem Interesse. Der Nationalpark La-Maddalena-Archipel erstreckt sich über große Teile der gleichnamigen Inselgruppe nordöstlich von Sardinien. Ein weiterer Nationalpark ist auf der Insel Asinara zu finden, die nordwestlich vor Sardinien liegt. Hier leben die leuzistischen weißen Esel, die unter besonderem Schutz stehen. Im Parco del Sulcis in der Provinz Cagliari kann man zahlreiche archäologische Funde besichtigen. Im Nationalpark Supramonte-Gennargentu befindet sich die – vom Riu Flumineddu gegrabene – Schlucht Gola Gorroppu, deren steile Felswände zum Teil bis zu 500 m hoch sind.

realloc, 14. September 2009

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