Ho-Chi-Minh-Stadt, mit französischer Atmoshäre

Das ehemalige Saigon, 1955-76 Hauptstadt der Republik Vietnam (Südvietnam), ist die größte Stadt des Landes. Die am Nordrand des Mekongdeltas am Saigon-Fluss gelegene Metropole ist Sitz des buddhistischen Oberhauptes in Südvietnam und wichtigstes Industriezentrum im Süden.

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Breite Boulevards, Bauten im Kolonialstil und weite Parkanlagen vermitteln heute noch immer französische Atmoshäre ebenso wie die schachbrettförmig angelegte Innenstadt. Ho-Chi-Minh-Stadt verfügt über den wichtigsten Hafen Vietnams. Durch ein Netz von Flussarmen und Kanälen ist er mit dem Meer verbunden und für Seeschiffe bis zu 10 000 BRT zugänglich.

Die ehemalige befestigte Khmersiedlung Saigon gelangte im 17. Jh. unter die Herrschaft der Vietnamesen. Nach der Eroberung durch französische Truppen wurde die Stadt zum Sitz des französischen Gouverneurs von Cochinchina. Im Jahr 1976 wurde die ehemalige Hauptstadt Südvietnams in Ho-Chi-Minh-Stadt umbenannt.

Asiatisch geprägt ist die von chinesischen Einwanderen gegründete, dicht besiedelte Nachbarstadt Cholon, die von Kanälen durchzogen wird und zum Teil aus Pfahlbauten besteht. Die im Jahr 1883 vollendete Basilika Notre Dame liegt abseits vom Saigon Fluss und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Der für den Marschall Le Van Duyet errichtete Tempel wurde im Jahr 1831 durch ein Feuer zerstört und anschließend wiederaufgebaut.

Während der Feiern zum Neujahrsfest besuchen zahlreiche Vietnamesen dieses Grab. Am Schnittpunkt der beiden Hauptverkehrsadern Duong Khoi (Tu Do) und Le Loi steht das ehemalige Nationaltheater, in dem seit der Wiedervereinigung die Nationalversammlung tagt. Die Sammlung im Nationalmuseum umfasst Kulturzeugnisse der Vietnamesen, Khmer und Cham sowie Kunstgegenstände aus China und Japan.

Südwestlich der Großstadt dehnt sich das circa 70 000 km² große Delta des Mekong, des größten Flusses Südostasiens, aus. Seit alters her wird diese von Entwässerungsgräben durchzogene Landschaft für den Nassreisanbau genutzt. Während des Südwestmonsuns (Mai bis November) stehen übrigens große Teile des Deltas unter Wasser.

realloc, 19. September 2011

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