Deutschlands jüngere Geschichte in Berlin

Bekanntermaßen gibt es einige Kapitel in der Geschichte Deutschlands, die eng mit dem Schicksal der Stadt Berlin verbunden sind. Eindrucksvoll wird dies beispielsweise bei einem Besuch des Deutschen Historischen Museums im östlichen Zentrum der Stadt deutlich.

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Wer sich jedoch weiter in Richtung Osten bewegt, hat die Möglichkeit, das Kapitel der deutschen Geschichte zu erleben, welches das Wort bizarr in all seinen Facetten widerspiegelt. Gleich hinter der Brücke am anderen Ufer der Spree befindet sich die erste Station für alle, die mehr über die das Leben im Osten zu Zeiten der Teilung Deutschlands erfahren wollen.

Das DDR Museum ist keine typische Ausstellung, wo die Exponate hinter Vitrinen verschlossen sind und ein Angestellter aufpasst, dass man diesen bloß nicht zu nahe kommt. Hier werden alle Sinne bedient, während man sich auf Zeitreise befindet. Wer will, setzt sich einfach hinter das Steuer des legendären Trabis oder geht durch die Küche eines typischen Plattenbaus. Schränke öffnen ist hier ausdrücklich erlaubt.

Während das Leben und Arbeiten im Osten Deutschlands im DDR Museum auf eine fast sympathische anmutende Art und Weise dargestellt wird,  gibt es einige Seiten der Geschichte, die dort nur ansatzweise vermittelt werden können. Abseits der Oberflächlichkeit der (N)ostalgie, tiefer im Osten Berlins, gibt es eine Gedenkstätte, welche einen tiefen Eindruck hinterlässt.

Die Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Untersuchungsgefängnisses der Stasi. Hier wird die Geschichte der Haftanstalt Hohenschönhausen in den Jahren 1945 bis 1989 erforscht und bei Führungen, die in der Regel von ehemaligen Häftlingen durchgeführt werden, sehr anschaulich vermittelt.

Einen Besuch dieser beiden Ausstellungen (und idealerweise in der selben Reihenfolge) kann ich nur empfehlen.

realloc, 11. August 2012

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