Das „altehrwürdige“ Greifswald

Eine beschauliche Kleinstadt und doch voller Leben. Den pommerschen Greifen im Wappen, präsentiert sich die altehrwürdige Hanse- und Universitätsstadt heute gleichermaßen traditionsreich und jung. Greifswald verfügt über 53700 Einwohner.

Sie suchen ein preiswertes Hotel in Greifswald? Überzeugen Sie sich von der sorgfältig zusammengestellten Auswahl meines Hotelpartners!

Die Silhouette der alten Hansestadt wird von drei mittelalterlichen Kirchen geprägt: von der wuchtigen Marienkirche, vom Volksmund „dicke Marie“ genannt, vom Dom St. Nikolai mit dem hohen, schmalen Turm („langer Nikolaus“) und von der vergleichsweise überschaubaren Jakobikirche („kleiner Jakob“).

Sie ragen noch immer so prominent aus dem Stadtbild hervor wie Anfang des 19. Jh., als sie der neben den Schriftstellern Hans Fallada und Wolfgang Koeppen bedeutendste Sohn der Stadt, der romantische Landschaftsmaler Caspar David Friedrich (1774-1840), in seinem Gemälde „Wiesen bei Greifswald“ auf die Leinwand brachte. Sein zweites großes Greifswalder Motiv, die Ruine des für die Stadtgeschichte wichtigen Klosters Eldena, liegt etwas außerhalb inmitten eines kleinen Landschaftsparks.

Zentrum des unaufgeregten Stadtlebens ist der Marktplatz. Hier erhebt sich das „rote Rathaus“, das seinen satten ochsenblutroten Außenanstrich allerdings erst in den 1990ern erhielt. Drum herum gruppiert sich ein buntes Ensemble schmucker Giebelhäuser, das schönste hat eine von acht schlanken Pfeilern strukturierte Giebelfront, ist von kleinen Türmchen gekrönt und beherbergt heute das Caféhaus Marinar. Ganz in der Nähe hat auf einem ehemaligen Klostergelände das bemerkenswerte Pommersche Landesmuseum mitsamt Gemäldegalerie seinen Sitz.

Die Atmosphäre der sympathischen Hansestadt wird vor allem durch das studentische Leben geprägt. Die Hauptgebäude der Universität befinden sich nahe der Kirche St. Jakobi. Umgeben wird die Altstadt Greifswalds von einer lang gestreckten Parkanlage, die dem Verlauf der ehemaligen Stadtbefestigung folgt, und dem kleinen Hafen am Flüsschen Ryck, wo ein paar alte Schiffe vor Anker liegen, darunter auch ein paar schöne Zweimast-Gaffelschoner. Ebenfalls am Ryck, genauer gesagt an deren Mündung in den Greifswalder Bodden, liegt das kleine Fleckchen Wiek.

realloc, 20. Februar 2012

Vielleicht interessiert Sie auch ...

Ihre Meinung ist gefragt ...

Ein kleine Auswahl von (X)HTML-Tags in den Kommentaren ist erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

* So gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Wichtiger Hinweis: Bitte verzichten Sie auf Kommentare, die nur dem Zweck dienen, Ihre Produkte zu bewerben. Spam wird in der Regel automatisch gelöscht. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung eines Kommentars. Danke für Ihr Verständnis!