Brügge – Unveränderte Pracht

Wer in Belgien, insbesondere in Flandern Urlaub macht, sollte sich Brügge auf keinen Fall entgehen lassen. Der mittelalterliche Stadtkern, der im Jahre 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, bietet einen vielfältigen Einblick in die bewegte Vergangenheit der Stadt, die im 13. und 14. Jahrhundert ihre Blütezeit erlebte.

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Seit dem 11. Jahrhundert war Brügge Residenz der Grafen von Flandern und entwickelte sich, auch durch die Mitgliedschaft in der Hanse, zu einer bedeutenden Drehscheibe des internationalen Handels. Der so gewonnene Reichtum spiegelt sich noch heute in den eindrucksvollen Gebäuden wider. Da Brügge nach dem 16. Jahrhundert durch Versanden seines Nordseezugangs in einen „Dornröschenschlaf“ verfiel, und es von Kriegseinwirkungen und großen Bränden verschont blieb, sind die prachtvollen Gebäude fast unverändert erhalten.

Wer die herrliche Architektur ohne schmerzende Füße genießen will, sollte eine Bootstour auf den sogenannten Reien mitmachen, das sind die Kanäle, die seit dem Mittelalter die Stadt durchziehen, und die Brügge den Namen Venedig des Nordens eingebracht haben.

Besondere Sehenswürdigkeiten sind beispielsweise der Pulverturm von 1398 am Rande des Hafenbeckens Minnewater, das mit seinen Trauerweiden sehr idyllisch wirkt. In der Nähe befindet sich der 1264 gestiftete Beginenhof „Ten Wijngaarde“, heute von Benediktinerinnen bewohnt, mit Museum in einem der Beginenhäuser. Beeindruckende Sakralbauten sind die Liebfrauenkirche (13. bis 15. Jahrhundert erbaut) und die Heilig-Blut-Basilika, die aus einer romanischen Unterkirche und einer spätgotischen Oberkirche besteht, letztere beherbergt eine Phiole, die einen Tropfen vom Blut Christi enthalten soll.

Es gibt noch viele kleine und große Sehenswürdigkeiten in Brügge zu erkunden, lassen Sie sich überraschen!

realloc, 21. Februar 2010

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