Ankara – Hauptstadt der Türkei

Ankara liegt 850 - 1000 m über dem Meeresspiegel in einer kleinen Owa am Südrand des Pontischen Gebirges, das hier besonders breit, aber nach verschiedenen Richtungen (Zonguldak, Inebolu, Sinop, Samsun) durch Täler und über niedrige Pässe leicht überschreitbar ist.

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Ankara ist die Hauptstadt der Türkei seit dem 23. 10. 1923 und liegt an der großen Beckenrandstraße Inneranatoliens. In der Ankara-Owa treffen sich aus den umliegenden flachen, wenige hundert Meter hohen Steppenbergen drei kleine Bäche, die als A. Suyu vereinigt zum Sakarya fließen und diese Hochebene nach Westen öffnen. Aber auch nach Osten ist der Übergang in das Flussgebiet der Kisil Irmak leicht.

Nach Süden schließen niedrige Schwellen die Owa gegen das große Inneranatolische Becken ab. So ist die Verkehrslage der Stadt sehr günstig. Aber auch die topografische Lage bietet Vorteile. Die genannten kleinen Flüsschen treffen sich unter einigen schroffen Hügeln aus Andesit, deren einer die Burg trägt.

Innerhalb der Burgmauern und am Osthang des Hügels liegt die Altstadt. Ihre engen Gässchen und kleinen, einstöckigen Fachwerkhäuser mit dem vorgebauten Obergeschoss zeigen ein dörfliches Bild. Im Westen des breiten Burgfelsens liegen jüngere Viertel aus dem Beginn des 20. Jh. Jenseits einer sumpfigen Niederung endete noch vor 40 Jahren die anatolische Bahn, und als Angora in das Blickfeld der Welt geriet (1920), hatte die Stadt 35 000 Einwohner

Sie war malariaverseucht, litt unter Sandstürmen und Wassermangel und lag, selbst kahl, in kahler Steppe, die nur wenig mehr als 340 mm Niederschlag im Jahr erhält. Mit der Erhebung zur Hauptstadt der Türkei durch Kemal Pascha (Atatürk), wodurch zugleich eine Wiederbesinnung auf die Bedeutung des türkischen Stammlandes Anatolien gezeigt wurde, erfolgte ein rapider Aufstieg.

Ankara ist eigentlich eine völlig unorientalische Stadt; es ist ein modernes Verwaltungszentrum. Selten fällt eine Moschee auf. Auch die Industrie tritt nicht hervor, obgleich verschiedene Versorgungsindustrien nahe dem Bahnhof vorhanden sind.

realloc, 16. April 2012

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